Hinweisgeberschutz/Whistleblowerschutz nach internationalem Standard
In der heutigen Geschäftswelt wird der Schutz von Hinweisgebern, auch in der Schweiz, zunehmend relevant. Unser Service bietet Ihnen eine anwaltlich geführte, sichere und vertrauenswürdige Anlaufstelle für Whistleblower, die sich an den strengen Vorgaben der EU-Whistleblower-Richtlinie orientiert. Auch wenn es in der Schweiz keine gesetzliche Verpflichtung zur Einrichtung einer solchen Meldestelle gibt, gewährleistet unsere Lösung, dass Sie die internationalen Compliance-Standards erfüllen und potenzielle Missstände frühzeitig erkennen können.
Warum eine anwaltliche Meldestelle für Schweizer Unternehmen sinnvoll ist
Internationale Verflechtungen und steigende Anforderungen an die Unternehmens-Compliance erfordern den Schutz von Hinweisgebern auch in der Schweiz. Unsere anwaltliche Meldestelle ermöglicht es Ihnen, eine vertrauenswürdige Anlaufstelle für Hinweise auf potenzielle Missstände zu bieten, bevor externe Behörden involviert werden. Diese Dienstleistung verbessert nicht nur die Risikoerkennung, sondern stärkt das Vertrauen in Ihre Unternehmenskultur und verhindert mögliche Reputationsschäden. Ein professionelles Hinweisgeber-System zeigt, dass Ihr Unternehmen Compliance ernst nimmt und die Mitarbeitenden unterstützt.
Unser Service: Sichere und neutrale Meldestelle für Ihr Unternehmen
Unsere Kanzlei übernimmt die Funktion Ihrer internen Meldestelle und bietet Ihnen eine neutrale Plattform für alle Hinweise. Mitarbeitende und Dritte können Missstände entweder anonym oder offen melden, und wir garantieren den Schutz der Vertraulichkeit und eine diskrete Bearbeitung. Dabei folgen wir den Standards der EU-Whistleblower-Richtlinie und stellen sicher, dass alle Anforderungen an den Hinweisgeberschutz erfüllt werden.
Ihre Vorteile mit unserer anwaltlichen Meldestelle auf einen Blick
- Schutz für Hinweisgeber: Wir sichern die Vertraulichkeit aller Meldungen und bieten Schutz für alle Beteiligten.
- Rechtliche Orientierung: Sie profitieren von internationalen Standards auch ohne Schweizer Gesetzesvorgabe.
- Risikomanagement: Frühzeitige Erkennung und professionelle Bearbeitung von Missständen.
- Unternehmenskultur stärken: Transparenz und Vertrauen schaffen ein positives Arbeitsumfeld und zeigen, dass Compliance für Ihr Unternehmen Priorität hat.
Transparente Konditionen und umfassende Leistungen
Unsere Dienstleistungen sind transparent gestaltet. Sie profitieren von einem attraktiven Jahrespreis ab CHF 300 (gestaffelt nach Beschäftigtenanzahl), ohne zusätzliche Bearbeitungspauschalen pro Fall. Einfach nur ein Pauschalpreis pro Jahr. Den konkreten Preis für Ihre Unternehmensgrösse können Sie unter [Preise] ermitteln.
Zu unseren Leistungen gehören:
- Sicherstellung der vertraulichen Annahme und Bearbeitung aller Hinweise
- Eingangsbestätigung innerhalb von sieben Tagen
- Prüfung der Sachlage und Information der zuständigen Stellen in Ihrem Unternehmen
- Regelmässige Rückmeldung an die hinweisgebende Person über den Bearbeitungsstand und die nächsten Schritte
- Veranlassung angemessener Massnahmen zur Bearbeitung des gemeldeten Sachverhalts durch Ihr Unternehmen.
Nutzen Sie die Vorteile einer internen anwaltlichen Meldestelle
Auch wenn die Schweiz keine gesetzliche Pflicht zur Einrichtung einer internen Meldestelle hat, profitieren Unternehmen erheblich von diesem Service. Eine Meldestelle signalisiert den Mitarbeitenden, dass Sie mögliche Missstände ernst nehmen und eine vertrauliche Plattform bieten, bevor externe Behörden eingeschaltet werden müssen. Gerade für Unternehmen mit internationalem Bezug ist dies besonders relevant. Denn für Unternehmen in den EU-Ländern ist eine interne Meldestelle nach der Whistleblower-Richtlinie bzw. den jeweiligen Hinweisgeberschutzgesetzen der Staaten, bereits für Unternehmen ab 50 Beschäftigten vorgeschrieben. Doch auch kleinere Organisationen finden hier eine kosteneffiziente Lösung, um sich an internationalen Standards zu orientieren.
Häufige Fragen zur anwaltlichen Meldestelle
Ist eine interne Meldestelle in der Schweiz Pflicht?
Nein. Die Schweiz kennt keine allgemeine gesetzliche Pflicht zur Einrichtung einer Meldestelle für Whistleblower. Eine entsprechende Revision des Obligationenrechts ist 2020 im Parlament gescheitert. Anders ist es, sobald Ihr Unternehmen Tochtergesellschaften in der EU hat. Diese müssen ab 50 Beschäftigten nach den jeweiligen nationalen Hinweisgeberschutzgesetzen eigene Meldekanäle vorhalten.
Warum lohnt sich eine Meldestelle trotzdem?
Weil Missstände dann zuerst bei Ihnen ankommen und nicht bei Behörden oder in der Presse. Kunden aus der EU verlangen von Schweizer Zulieferern zudem zunehmend ein funktionierendes Hinweisgebersystem, etwa im Rahmen ihrer eigenen Lieferkettenpflichten. Eine anwaltlich geführte Ombudsstelle zeigt nach innen und aussen, dass Compliance in Ihrem Unternehmen ernst genommen wird.
Darf eine externe Anwaltskanzlei die Meldestelle betreiben?
Ja. Gerade ohne gesetzliche Vorgaben ist eine neutrale, externe Ombudsstelle die überzeugendste Lösung. Beschäftigte melden sich erfahrungsgemäss eher bei einem zur Verschwiegenheit verpflichteten Vertrauensanwalt als bei einer Stelle im eigenen Haus. Wir richten uns dabei nach den Standards der EU-Whistleblower-Richtlinie (EU) 2019/1937.
Warum ist es unkomplizierter, einen Rechtsanwalt, also einen externen Ombudsmann, als Meldestelle zu haben?
Weil Ihr Unternehmen dann keinen der Bausteine selbst aufbauen muss, die eine glaubwürdige Meldestelle nach internationalem Standard ausmachen. Die zuständigen Personen müssen unabhängig und fachkundig sein und dürfen in keinen Interessenkonflikt geraten. Die Identität der hinweisgebenden Person muss vertraulich bleiben, jeder Hinweis ist zu dokumentieren, und Eingangsbestätigung und Rückmeldung müssen auch während Ferien und Krankheit fristgerecht erfolgen. Intern bedeutet das Schulungen, Stellvertretungen, eine abgeschottete Ablage und eine datenschutzrechtliche Prüfung.
Das ist der entscheidende Punkt. Ein Rechtsanwalt bringt Fachkunde, Unabhängigkeit und die berufliche Verschwiegenheit bereits mit. Mitarbeitende wenden sich in der Praxis deutlich eher an eine externe Ombudsperson als an eine Kollegin oder einen Kollegen aus dem HR. Genau dieses Vertrauen entscheidet darüber, ob ein Hinweis bei Ihnen ankommt oder ausserhalb des Unternehmens. Für Ihr Unternehmen bleiben am Ende ein fester Jahrespreis und ein Ansprechpartner.
Was kostet die anwaltliche Meldestelle?
Sie zahlen einen festen Jahrespreis ab CHF 300, gestaffelt nach der Zahl Ihrer Beschäftigten. Fallpauschalen oder Bearbeitungsgebühren pro Hinweis erheben wir nicht. Den genauen Preis für Ihre Unternehmensgrösse berechnen Sie auf unserer Preisseite.
Brauchen wir zusätzlich eine Hinweisgebersoftware?
Nein. Wir stellen die Meldekanäle bereit, über die Mitarbeitende und Dritte Hinweise anonym oder offen abgeben können. Eine eigene Software oder Whistleblowing-Hotline ist daneben nicht erforderlich.
Wie läuft eine Meldung bei uns ab?
Wir bestätigen den Eingang eines Hinweises innerhalb von sieben Tagen und prüfen anschliessend den Sachverhalt. Die zuständigen Stellen in Ihrem Unternehmen erhalten von uns eine Einschätzung und eine Empfehlung für angemessene Massnahmen. Die hinweisgebende Person erhält regelmässig Rückmeldung zum Stand der Bearbeitung.
Können wir die Meldestelle gemeinsam mit unseren EU-Tochtergesellschaften nutzen?
Ja. Für Unternehmensgruppen mit Gesellschaften in der Schweiz, in Deutschland oder in Österreich bieten wir eine gemeinsame Konzernmeldestelle an. Einzelheiten finden Sie auf unserer Seite zur Konzernmeldestelle Schweiz.
Wer steht hinter der anwaltlichen Meldestelle?
Die Meldestelle wird von der Rechtsanwaltskanzlei Matutis betrieben, mit Sitz in Potsdam und Kanzleizweigstellen in Hallein bei Salzburg und in Felsberg bei Chur. Verantwortlich ist Rechtsanwalt Cornelius Matutis, Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz mit über 20 Jahren Erfahrung in der Beratung von Unternehmen. Für Unternehmen mit Sitz in Deutschland oder Österreich gibt es unser Angebot unter anwaltliche-meldestelle.de und anwaltliche-meldestelle.at.
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